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Jahresrückblick 2025: Was im Jubiläumsjahr bei BauernhofTouren los war

Schon im Oktober war mir klar: Diesen Jahresrückblick möchte ich schreiben. Denn 2025 war für mich – beruflich wie persönlich – ein besonderes Jahr. Vor allem, weil ich das 10-jährige Jubiläum von BauernhofTouren feiern durfte. Die Feier mit den Bäuerinnen und Bauern zu Beginn des Jahres war dabei definitiv mein Highlight.

Auch darüber hinaus lief 2025 gut. Insgesamt konnten rund 180 Gruppen mit mehreren tausend Kindern über BauernhofTouren einen Bauernhof besuchen. Viele der Höfe begleiten mich schon lange, die Zusammenarbeit ist eingespielt und vertrauensvoll – das gibt mir Stabilität und Rückenhalt.

Gleichzeitig hat dieses Jahr auch Raum für private Themen gebraucht. Umso dankbarer bin ich für die Flexibilität und den Freiraum, den mir meine Arbeit mit BauernhofTouren ermöglicht. Sie trägt mich – auch in ruhigeren und herausfordernden Momenten.

In diesem Jahresrückblog nehme ich euch mit durch die Höhen, Lernmomente, Begegnungen und neuen Wege, die 2025 geprägt haben – persönlich, beruflich und mit Blick auf all die Menschen und Höfe, die BauernhofTouren ausmachen.

Meine Themen und Highlights in 2025

Meine Jubiläumsfeier 2015 – 2025 – zehn Jahre BauernhofTouren!

Am 25. Februar 2025 war es endlich so weit. Zu meiner Jubiläumsfeier im Café Aubinger Herzl am Rand von München habe ich die Bäuerinnen und Bauern eingeladen, mit denen ich seit vielen Jahren zusammenarbeite.

Leider konnte Monika, die Initiatorin der Jubiläumsfeier, krankheitsbedingt nicht lange bleiben, und Brigitte, die seit 2015 dabei ist, musste ihre Teilnahme absagen. Dennoch war die Runde, die zusammenkam, eine ganz besondere Mischung: erfahrene Hofbesitzer*innen, die BauernhofTouren seit Jahren begleiten, und junge Erlebnisbäuerinnen, die gerade erst gestartet sind. Es war schön zu beobachten, wie ein lebendiger Austausch entstand und wie alle voneinander lernen konnten.

Wir haben über die Herausforderungen der Zukunft gesprochen, diskutiert, gelacht – und es uns dabei gut gehen lassen. Für die Bäuerinnen und Bauern ist es alles andere als selbstverständlich, sich einen ganzen Tag zum Feiern freizunehmen. Auf den Höfen gibt es immer mehr als genug zu tun. Umso größer war die Wertschätzung, dass so viele gekommen sind. Alle waren zufrieden mit diesem besonderen Tag – und ich war einfach nur dankbar.

Im Gespräch mit den Bäuerinnen und beim Essen

Ganz nebenbei wurde auch gearbeitet: Aus den von mir vorbereiteten Diskussionsthemen sind wertvolle Inhalte entstanden, unter anderem Blogartikel wie dieser hier  – ein offener Brief an die Eltern.

Ich hatte die Bäuerinnen und Bauern außerdem gebeten, mehr über sich selbst zu erzählen. So sind persönliche, ehrliche Porträts entstanden, von denen einige bereits auf instagram vorgestellt wurden.

Bilder mit den Menschen, denen ich 10 Jahre BauernhofTouren verdanke!

Besonders gefreut hat mich auch, dass Jessica aus Wiesbaden angereist ist – mit der definitiv weitesten Strecke. Uns verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, und sie ist eine großartige Unterstützung in allen Social-Media-Themen. Ihr Blumenherz war wunderschön und hat so viel Wertschätzung für unsere gemeinsame Arbeit ausgedrückt.

 

Dieser Tag hat mir einmal mehr gezeigt, was BauernhofTouren wirklich ausmacht: Menschen, Vertrauen und eine Gemeinschaft, die über Jahre gewachsen ist – und die auch in Zukunft gemeinsam weitergehen will. Ich bin sehr gespannt wohin uns die gemeinsame Reise weiter führt.

Diese Höfe habe ich 2025 besucht

Winter und Spätherbst sind die besten Wochen für meine Hofbesuche. Auch wenn auf den Höfen eigentlich immer was los ist, sind das doch die besten Zeiten, wo Bäuerinnen und Bauern Zeit für mich haben. Bei Gesprächen in der Küche, im Stall oder auf der Wiese bekomme ich einen guten Blick hinter die Kulissen des Hofalltags. Diese Besuche sind für mich unverzichtbar:

Im Winter habe ich diese Höfe neu kennengelernt:

2025 durfte ich Bäuerin Elisabeth neu kennenlernen – und mit ihr einen Hof, der für mich sofort etwas Besonderes hatte. Ihr Hof ist ein lebendiger Lern- und Erholungsort: mit Hühnern, Streuobstwiesen, blühenden Gewächshäusern sowie seltenen Obst- und Beerenpflanzen. Ein Ort, der entschleunigt und gleichzeitig inspiriert.

Elisabeth öffnet ihren Hof für Tagesausflüge von Kitagruppen und Schulklassen, aber auch für Seniorengruppen sowie für Demenzkranke gemeinsam mit ihren Angehörigen. Mit ihrer klaren Haltung und ihrem feinen Gespür für Menschen hat sie ihren Hof bewusst als Auszeithof neu positioniert.

Für mich war das ein wichtiger Impuls: Mit Elisabeth habe ich diese Kategorie auch bei BauernhofTouren neu eingeführt – und damit Raum geschaffen für Höfe, bei denen Ruhe, Natur und Begegnung im Mittelpunkt stehen. Das ist gerade für Senioren und Demenzkranke eine Wohltat.

Bäuerin Steffi hat 2024 ihre Ausbildung zur Erlebnisbäuerin abgeschlossen – und das spürt man sofort. Sie sprüht vor Energie, Ideen und echter Begeisterung für das, was sie tut. Liebevolle und artgerechte Tierhaltung ist für sie und ihre Familie eine echte Herzensangelegenheit.

Mit zwei kleinen Kindern weiß Steffi ganz genau, worauf es ankommt, damit sich auch die jüngsten Besucher*innen auf ihrem Hof wohlfühlen. Der Hof ist entsprechend kindgerecht gestaltet: Ein großer Sandkasten lädt zum Spielen ein, kleine Holzpferde sorgen für erste Reiterlebnisse, und im großzügigen Hasengehege dürfen die Kinder den Tieren ganz nah kommen. Und mittendrin: Pony Lili, der unangefochtene Liebling aller Kinder.

Genau diese Mischung aus Fachwissen, Herz und Blick für Kinder macht Steffi und ihren Hof für mich so besonders. Für mich ist sie eine echte Bereicherung für das Netzwerk der Partnerhöfe von BauernhofTouren – und ein Hof, der perfekt zu unserem Anspruch passt, Kindern ehrliche und sichere Naturerfahrungen zu ermöglichen.

m Sommer konnte ich zwei Bauernfamilien besuchen, mit denen mich bereits eine langjährige Zusammenarbeit verbindet – und die auch bei meiner Jubiläumsfeier mit dabei waren.

  •  Auf dem Pferde-Erlebnishof bei Diessen am Ammersee bei Bäuerin Christine und Bauer Manfred haben wir uns zunächst ganz entspannt bei Kaffee und Kuchen zusammengesetzt. In aller Ruhe haben wir über die vergangene Saison gesprochen, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam überlegt, wie wir das Angebot 2026 weiterentwickeln können.Besonders konkret wurde es bei neuen Ideen: Kuhkuscheln und das Füttern der Minischweine möchten wir künftig ins Programm aufnehmen. Angebote, die Nähe schaffen, echte Erlebnisse ermöglichen – und von denen ich überzeugt bin, dass sie genau den Nerv der Zeit treffen.

Wir planen Kuh kuscheln ins Programm zu nehmen

 

  • Alpaka-Erlebnishof bei Landshut:

    Mit Bäuerin Andrea verbinde ich bereits viele gemeinsame Jahre und unzählige Hofbesuche. Bei ihr waren schon so viele Kindergruppen, Schulklassen und Familien zu Gast – und trotzdem bleibt sie nie stehen. Andrea ist offen für Neues, probiert aus, entwickelt sich weiter.

    Erst vor Kurzem hat sie ihre Ausbildung zur Falknerin abgeschlossen. Für 2026 plant sie außerdem die Eröffnung eines Hofcafés. Besonders liebt sie es, mit Kindergruppen oder Familien und ihren Alpakas unterwegs zu sein – beim gemeinsamen Wandern entstehen oft ganz besondere Momente.

    Ihr Herz schlägt dabei vor allem für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf. Deshalb kommen regelmäßig HPT-Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche mit therapeutischem Bedarf zu ihr auf den Hof. Ein Ort, an dem Begegnung, Ruhe und echte Nähe möglich werden.

  • Natur- und Erlebnishof bei Bad Tölz:

    Ein Besuch bei Silke ist nie einfach nur ein Hofbesuch – er erzählt immer auch von Bewegung, Veränderung und Neubeginn. Bei ihr ging es in den letzten Jahren auf und ab. Wenn es im familiären Umfeld nicht rund läuft, wirkt sich das leider auch auf die Arbeit aus. So musste Silke an einem neuen Standort noch einmal ganz von vorn anfangen. Dieser erwies sich jedoch nicht als der richtige Ort.

    Doch Silke hat nicht aufgegeben. Auf einer großen Wiese hat sie nun einen neuen Platz gefunden, an dem es auch 2026 weitergeht. Mit zwei Bauwägen und drei Eseln ist dort ein besonderer Ort für Kinderabenteuer entstanden.

    Hier können Tagesgruppen zum Eseltrekking kommen, kleine Gruppen sogar übernachten, und auch Kindergeburtstage gehören fest zum Angebot. Ein Ort, der zeigt, wie viel Kraft in Neuanfängen steckt – und wie aus Herausforderungen wieder Raum für Erlebnisse entsteht.

auf der neuen Wiese ist Platz für Lagerfeuer und zum zelten

Persönliche Besuche und Gespräche stärken das Vertrauen, lassen neue Programme entstehen und sorgen dafür, dass BauernhofTouren persönlich bleibt – auch nach zehn Jahren. Für mich sind diese Besuche immer sehr bereichernd und wertvoll.

  • So auch ganz besonders mein Besuch im Herbst zur Kapelleneinweihung auf Einladung von Bäuerin Valérie vom Erlebnishof in Straßlach.

Bei einem Freiluft-Gottesdienst mit viel Weihrauch und Alphornmusik wurde die Kapelle als ein weiterer Ort der Begegnung in der Dorfgemeinschaft gesegnet, und der heilige Josef ist in die Kapelle eingezogen.

Die Kapelle wurde von Valérie und ihrer Familie in Eigenleistung saniert und renoviert, nachdem sie diese der Gemeinde abgekauft hat. Aus Dankbarkeit etwas zurückgeben, weil es einem selber so gut geht – das war die Erklärung dafür, dass sie sich diesem großen Projekt angenommen haben.
Die Kapelle ist jetzt ein echtes Schmuckstück, und wenn du mal mit deinem Rad oder bei einer Wanderung durch Beigarten kommst, bleib stehen und schau dir diese Kapelle unbedingt an.

Solche Momente zeigen mir immer wieder, warum ich Begegnungen auf dem Land so liebe. Hier zählen Gemeinschaft, Zusammenhalt und echtes Miteinander – Werte, die man spürt, wenn Menschen mit Herz etwas schaffen.

  • Und zum Ende des Jahres durfte natürlich ein Besuch zur Hofweihnacht bei Bäuerin Chantal auf dem Ziegen-Erlebnishof nicht fehlen. In diesem Jahr waren 3 Kamele vom Zirkus Carl Brumbach dabei, Pony reiten für die Kinder und jede Menge Leckereien wie Crepes, Baumstrietzel, Käsespätzle, Flammkuchen und bester Glühwein.

Kamele und Pony reiten bei der Hofweihnacht, der Motorsägenschnitzer fertigt eine Kerze an

Zum 8. Mal – Sommer-Feriencamp bei Bäuerin Chantal

Bereits im Februar war das Sommer-Feriencamp fast ausgebucht. Viele Kinder waren Wiederholer – und oft kamen inzwischen auch die jüngeren Geschwister mit dazu. Ein schönes Zeichen dafür, wie sehr das Feriencamp geschätzt wird.

Bäuerin Chantal hat dafür erneut ein verlässliches und eingespieltes Betreuer*innen-Team auf die Beine gestellt. Mit dabei waren wieder ihre Töchter Larissa und Vicky – von den Kindern heiß geliebt. Natürlich war auch Landwirt Tobi wieder Teil des Teams. Ergänzt wurde die Gruppe durch angehende Erzieherinnen, die im Rahmen ihrer Ausbildung erstmals eine Kindergruppe mit Übernachtung betreut haben. Sie kümmerten sich vor allem um das Kreativprogramm – Basteln, Gestalten, kleine Ideen zwischendurch. Insgesamt hat das Team hervorragend harmoniert.

Feriencamp August 2025 – eine tolle Gruppe

Nachdem die Kinder zum Feriencamp gebracht werden, beginnt für viele Eltern eine ungewohnte Zeit: Zum ersten Mal seit Langem ohne Kind oder Kinder. Für manche ist das ein komisches Gefühl, für andere ein kleiner Urlaub. Chantal und mir ist es deshalb immer besonders wichtig, die Eltern mitzunehmen und ihnen Sicherheit zu geben. Am dritten Tag des Feriencamps schreiben wir gemeinsam eine Nachricht an die Eltern und schicken Fotos mit – als kleines Zeichen: Alles ist gut, euer Kind ist angekommen und fühlt sich wohl.

Hier könnt ihr die Eltern E-Mail aus dem August 2025 nachlesen:

Liebe Feriencamp Eltern,

Wir melden uns mit einem kleinen Zwischenbericht aus dem Feriencamp – ganz aktuell vom Lagerfeuer, wo gerade gemeinsam geplaudert und gegessen wird. Ich habe soeben mit Bäuerin Chantal telefoniert – die Stimmung ist wunderbar, alle Kinder sind fröhlich und gut angekommen.

Die Gruppe ist wirklich toll – bunt gemischt, harmonisch und mit viel Spaß bei der Sache. Auch die „großen Jungs“ haben ihren Platz gefunden: Gemeinsam mit Landwirt Tobi haben sie gestern den alten Oldtimer-Traktor auf Vordermann gebracht und die Pferdekutsche vorbereitet. Jetzt stehen kleine Fahrten über die Feldwege an – ein echtes Highlight!

Trotz des Regens war die Stimmung Sonntag und Montag ungetrübt. Alle Kinder machen begeistert mit, auch die zum ersten Mal im Feriencamp dabei sind, sind bestens integriert.

Natürlich wurde auch fleißig geritten – gestern und heute –, aber das Kutschefahren ist fast noch beliebter! Auch die Nachtwanderung hat bereits stattgefunden und war ein spannendes Erlebnis.

Die Tiere wurden versorgt und gefüttert – auf den Fotos sieht man das ganz gut. Die Kinder haben die Rinder mit ein paar Äpfeln verwöhnt.

Wir hoffen, das Wetter spielt noch ein wenig mit, damit der Abend am Feuer lange in schöner Erinnerung bleibt.

Anbei ein paar erste Eindrücke in Bildern – viel Freude beim Anschauen!

Eindrücke aus dem Feriencamp: Lagerfeuer, Eier einsammeln, Kühe mit Apfeln füttern und im Ziegenstall

Pech mit den Bauernhof-Events

In diesem Jahr war irgendwie der Wurm drin – wie man so schön sagt. Seit vielen Jahren biete ich bei BauernhofTouren regelmäßig wechselnde Events an: fest terminierte Bauernhofbesuche, für die Familien und Einzelpersonen ihre Tickets online buchen können. Im Mittelpunkt steht dabei immer der persönliche Austausch zwischen den Landwirt*innen und den teilnehmenden Kindern und Familien.

Wie in jedem Jahr hatten wir auch 2025 wieder drei Termine für den Besuch bei Imker Eddie in Feldmoching geplant. Besonders Familien mit etwas größeren Kindern schätzen die Nachmittagsführungen mit Honigverkostung sehr.

Umso enttäuschender war es, dass wir alle drei Termine wetterbedingt absagen mussten – Regen und Gewitter ließen die Veranstaltungen einfach nicht zu. Wir haben sogar kurzfristig versucht, alle Familien gemeinsam auf einen Ersatztermin umzubuchen. Doch leider machte auch hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Solche Absagen fallen mir besonders schwer. Vor allem den Kindern, die sich meist wochenlang auf einen Hofbesuch freuen. Da die Imkersaison auf die Monate Mai bis Juli begrenzt ist, können wir neue Termine nun erst wieder für 2026 planen.

Auch unser Event „Weihnachten im Stall“, das in diesem Jahr erstmals bei Bäuerin Maria in Königsdorf stattfinden sollte, mussten wir schweren Herzens absagen. Ein Magen-Darm-Virus hatte die Familie vollständig außer Gefecht gesetzt – und damit auch das ganze Event. Das ist das ganz normale Leben, das eben auch auf Bauernhöfen dazugehört. Schade, aber manchmal nicht zu ändern.

Eines ist jedoch sicher: Wir geben nicht auf. Nächstes Jahr nehmen wir einen neuen Anlauf – und Weihnachten im Stall wird ganz bestimmt wieder Teil unseres Programms sein.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

  • In unserem Sommerurlaub habe ich an einer Hofbesichtigung in den spanischen Bergen Asturiens teilgenommen. Von den Schafen und Ziegen gibt es hervorragenden Käse. Auch wenn mein spanisch nicht gereicht hat, um alles zu verstehen, was die Bäuerin erklärt hat, war der Aufenthalt im Stall bei den Tieren wahnsinnig schön und der Käse sehr sehr lecker.
  • Treffen mit lieben Freunden in Prag

Mit Freunden in Prag

  • Nach einem Schlaganfall im August war meine Mutter zeitweise in einem sehr schlechten Zustand. Umso dankbarer bin ich, dass sie immer noch bei uns ist. Sie ist „zäh“ – im besten Sinne – und ihr Kopf ist nach wie vor klar. So können wir weiterhin gute, echte Gespräche führen.
    Dank einfacher Technik ist das sogar aus der Ferne möglich. Per Video bleiben wir regelmäßig in Kontakt, tauschen uns aus und fühlen uns nah, auch wenn wir nicht am selben Ort sind.
    Auf dem Bild seht ihr mich bei ihr im Pflegeheim, in dem sie seit Oktober lebt.

Meine Mutter im Pflegeheim

  • Ich bin dankbar für die Begegnungen mit den Weinregionen Bordeaux, Rioja und Burgund während unseres Urlaubs. Der Austausch mit Weinbauern und ihre Verbundenheit mit Land und Tradition haben mich sehr beeindruckt. Reisen erweitert meinen Horizont und zeigt mir immer wieder, wie wertvoll regionale Landwirtschaft überall ist.

 

  • Wanderurlaub mit der Familie – ich bin dankbar für diese ganz besonderen gemeinsamen Zeiten
  • Mein Aha-Erlebnis beim Münchner Marketing Kongress. Die meisten Kunden kaufen erst nach dem 20. Kontakt – Marketing wird immer aufwendiger – Puh!

Münchner Marketing Kongress mit Jochen Schweizer und Uli Hoeneß

  • Beste Freundinnen zu haben, mit denen ich einmal im Jahr für ein paar Tage wegfahre, die wünsche ich jedem. Dieses Jahr waren wir im Schwarzwald.

Mein 2025-Fazit

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht.

Aus der Komfortzone raus? Eigentlich mein Standardprogramm: Ich rufe Leute an, spreche sie an, mache Fotos, bei denen ich selbst lachen muss. Bisher hatte ich nur eins noch nie gemacht: Videos von mir veröffentlichen. Klingt harmlos? Für mich war das echtes Neuland.

Aber Überraschung: Mit ein bisschen Vorbereitung klappt alles! Ich habe meine ersten Videos hochgeladen – und das Feedback war richtig gut. Wer hätte gedacht, dass ich mal freiwillig vor die Kamera gehe? Ich auf jeden Fall nicht. Aber hey, jetzt weiß ich: Neues auszuprobieren lohnt sich immer.

Übrigens meine Videos/Reels könnt ihr euch auf instagram gerne anschauen.

Worauf bin ich 2025 stolz?

  • Darauf, dass unsere Kinder – obwohl sie inzwischen erwachsen sind – immer noch gerne mit uns in den Urlaub fahren.

  • Auf mein Team: Mit Jessica und Rebekka habe ich zwei unglaublich zuverlässige Mitstreiterinnen an meiner Seite. Die Zusammenarbeit läuft vertrauensvoll, unkompliziert und oft fast ohne Worte – wir sind richtig gut eingespielt.

  • Darauf, dass ich mir endlich die Zeit genommen habe, lange aufgeschobene Dokumente zu überarbeiten. Ein kleiner Punkt mit großer Wirkung.

  • Dass ich mir ein neues Handy gegönnt habe – und jetzt endlich die Fotos machen kann, die ich mir schon lange gewünscht habe.

  • Und darauf, dass ich meine ersten Videos aufgenommen habe, die ihr jetzt auf Instagram sehen könnt. Ein Schritt, der Überwindung gekostet hat – und sich gelohnt hat.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

2025 hat mir vor allem eines gezeigt: Ich darf nicht müde werden, zu erzählen, wer BauernhofTouren ist, wofür ich stehe und wie eine Zusammenarbeit oder Buchung funktioniert – egal ob für Bauernhöfe, Schulen oder Familien. Auch dann nicht, wenn es sich für mich manchmal wie eine Wiederholung anfühlt.

Denn unsere Zeit ist schnell. Sehr schnell. Und oft bleibt kaum Raum, sich wirklich einzulesen oder Zusammenhänge in Ruhe zu verstehen. Stattdessen kommen Fragen – immer wieder. Anfangs hat mich das manchmal verunsichert: Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt? Erreiche ich die richtigen Menschen?

Beim Münchner Marketing Kongress kam dann dieser eine Satz, der hängen blieb: Kund*innen kaufen oft erst nach dem 20. Kontakt. Diese Erkenntnis hat mich gleichzeitig beruhigt und herausgefordert. Beruhigt, weil mein Gefühl bestätigt wurde. Herausgefordert, weil sie die Frage aufwirft, wo ich weiter dranbleiben darf – sichtbar, klar und präsent.

Marketing bleibt damit eine echte Daueraufgabe. Manchmal anstrengend, manchmal zäh – aber vor allem notwendig. Und 2025 hat mir gezeigt: Dranzubleiben ist kein Zeichen von Aufdringlichkeit, sondern von Haltung.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

  • Mein lieber Mann Tobias unterstützt mich seit Jahren bei der Buchhaltung.

Hier haben wir an meinem Geburtstag einen Ausflug zum Schliersee gemacht

  • Jessica als Social Media Marketing Expertin ist immer noch an meiner Seite und verhilft mir immer wieder für Zeit für Meer
  • Die tolle Zusammenarbeit und auch der regelmäßige Austausch mit einigen engen Bäuerinnen. Sie berichten wie es mit den Gruppen war und was sie beobachtet haben. Das hilft mir vieles besser zu verstehen.
  • Ich nehme mir regelmäßig Auszeiten beim Sport und entspanne gerne in der Sauna.
  • Ich konnte im September endlich nach über 2-jähriger Zusammenarbeit Rebekka persönlich kennenlernen. Rebekka hat bereits zweimal meine Urlaubsvertretung gemacht und in der Zeit meine Kund*innen hervorragend betreut. Generell unterstützt sie mich bei der Kommunikation mit den Gruppen, schreibt Rechnungen und verschickt die Reiseunterlagen. Bei einem gemeinsamen Abendessen von 4 Stunden haben wir so viel geratscht, dass wir es komplett vergessen haben ein Foto zu machen. Unser Gespräch war so vertraut, als ob wir uns schon immer kennen. Falls ihr eine zuverlässige Virtuelle Assistentin sucht erreicht ihr Rebekka hier.
  • Reisen und Tourismus sind seit jeher Teil meines Lebens. Deshalb schätze ich jede Reise ganz besonders – vor allem dann, wenn die Natur im Mittelpunkt steht. In diesem Jahr haben wir an Pfingsten herrliche Wanderungen in den Brenta-Dolomiten in Italien gemacht und wunderschöne Regionen im Norden Spaniens entdeckt.

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

Eine Frage begleitet mich jedes Jahr ganz besonders:
Kann BauernhofTouren weiterhin am Markt bestehen – und welchen Einfluss habe ich selbst darauf?

Gerade im Jubiläumsjahr 2025 habe ich mir diese Frage sehr bewusst gestellt. Auf meiner Jubiläumsfeier im Februar habe ich sie auch mit meinen Gästen – den Bäuerinnen und Bauern – offen diskutiert. Gemeinsam haben wir gebrainstormt, Erfahrungen ausgetauscht und mithilfe einer Mentimeter-Umfrage herausgearbeitet, wo die größten Herausforderungen für Bauernhofbesuche heute liegen.

Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen – Ergebnisse einer Mentimeter Umfrage

Herausforderungen auf Seiten der Besuchergruppen

Deutlich wurde: Ob eine BauernhofTour von einer Kita, Schulklasse oder Kindergruppe gebucht wird, hängt von vielen Faktoren ab, die sich in den letzten Jahren spürbar verändert haben:

  • Gibt es überhaupt genügend Betreuer*innen, die die Gruppe begleiten können?

  • Viele Fachkräfte sind stark erschöpft und stoßen an ihre Belastungsgrenzen.

  • Die Finanzierung ist oft unklar: Wer bezahlt den Bus?

  • Fördergelder fehlen oder sind schwer zugänglich.

  • Eltern sind unsicherer geworden und trauen ihren Kindern weniger zu – manche schicken sie erst gar nicht mehr mit.

Diese Punkte entscheiden heute häufig darüber, ob ein Ausflug stattfinden kann oder nicht – unabhängig davon, wie wertvoll er pädagogisch wäre.

Veränderungen, die auf den Höfen spürbar sind

Auch von Seiten der Höfe gab es 2025 viele Rückmeldungen. Bäuerinnen und Bauern berichten, dass sich das Verhalten der Gruppen verändert hat. Betreuer*innen kommen oft erschöpft an und wünschen sich während der BauernhofTour eher Entlastung, teilweise mit der Erwartung, die Aufsichtspflicht an die Bäuerin abzugeben. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder immer kürzer – ein Thema, das viele Höfe beschäftigt und neue Ansätze erfordert.

Hinzu kommen strukturelle Veränderungen auf den Höfen selbst:
Es wird gebaut, umgestellt oder neu ausgerichtet, die junge Generation übernimmt Verantwortung, Tierkrankheiten machen zeitweise Besuche unmöglich. All das wirkt sich direkt auf mein Angebot aus und erfordert viel Flexibilität, Austausch und vorausschauende Planung.

Mein Fazit aus 2025

Für mich lässt sich das so zusammenfassen: BauernhofTouren bewegt sich in einem Spannungsfeld aus sich wandelnden Höfen und sich verändernden Bedürfnissen von Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften. Meine größte Herausforderung 2025 war es, genau hier stabil zu bleiben – im Gespräch, im Vertrauen und in der Qualität. Wachsam zu sein, neue Höfe kennenzulernen, bestehende Partnerschaften zu pflegen und gleichzeitig realistisch auf die aktuellen Rahmenbedingungen zu reagieren. Diese Herausforderungen werden mich also auch in 2026 weiter begleiten.

 

Höfe und Besucher im Wandel

Mein 2025 in Zahlen

  • Im 2025 er BauernhofTouren Prospekt werden 38 Bauernhöfe vorgestellt, mit denen ich zusammen arbeite
  • BauernhofTouren hat 710 Instagram-Follower
  • 8 veröffentlichten Blogartikel auf ab-zum-bauernhof.de
  • Ich konnte meine Newsletter Leser Zahl um fast 20% steigern
  • 180 Gruppen/Schulklassen waren 2025 mit BauernhofTouren unterwegs, davon haben 45% der Gruppen eine Fahrt mit mindestens einer Übernachtung gemacht
  • 17 Familien haben ihren Kindergeburtstag auf einem Bauernhof gefeiert

Mein Ausblick auf 2026

Ich schaue gerne voraus

Was ich 2026 anders (besser) mache

2026 möchte ich mir mehr Struktur und gleichzeitig mehr Luft im Alltag schaffen. Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut, nicht ständig nur zu reagieren, sondern mir bewusst Zeit fürs Vorausdenken zu nehmen. Die ruhigeren Phasen will ich gezielt fürs Netzwerken nutzen – für Gespräche, neue Kontakte und Ideen, die sonst im Trubel zu kurz kommen.

Ich habe außerdem gelernt: Gute Vorbereitung nimmt Druck raus. Klare Vorlagen und feste Abläufe geben mir Sicherheit und helfen mir, verlässlich zu bleiben – auch dann, wenn es stressig wird. Das möchte ich weiter ausbauen.

Und ganz ehrlich: Ich will besser auf mich achten. Weniger Stunden am Stück am Schreibtisch, dafür öfter aufstehen, rausgehen, durchatmen. Mehr Bewegungspausen gehören für mich 2026 genauso zur Arbeit wie E-Mails und Telefonate. Denn nur wenn ich selbst in Bewegung bleibe, kann ich BauernhofTouren mit Freude und Energie weiterführen.

Welche Bäuerin oder Bauer möchte 2026 mit mir/bzw. BauernhofTouren zusammenarbeiten?

Neue Partnerhöfe gesucht

Der Blick nach vorne gehört für mich fest zum Jahresanfang dazu. Für den Januar habe ich bereits die ersten Termine auf Bauernhöfen vereinbart – und ich freue mich sehr darauf, neue Bäuerinnen persönlich kennenzulernen, mit denen ich in den letzten Wochen schon telefoniert habe. Sie haben gerade ihre Ausbildung zur Erlebnisbäuerin abgeschlossen und stehen noch am Anfang dieses Weges. Genau das ist für mich ein wunderbarer Zeitpunkt, um eine Zusammenarbeit zu starten.

In einem persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie eine Zusammenarbeit mit BauernhofTouren passen kann – mit realistischen Angeboten, klaren Rahmenbedingungen und auf Augenhöhe. Mir ist wichtig, dass sich beide Seiten gut damit fühlen und langfristig etwas Tragfähiges entstehen kann.

Wenn du Bäuerin oder Bauer bist und dir vorstellen kannst, 2026 mit BauernhofTouren zusammenzuarbeiten, melde dich sehr gern bei mir.
Per E-Mail: kontakt@bauernhoftouren.de
Oder schreib mir einfach über Instagram

Ich freue mich auf den Austausch.

Meine 7 Ziele für 2026

  • Blog Seite ab-zum-bauernhof.de überarbeiten
  • Buchhaltung digitalisieren
  • Neue Höfe in Bayern, Baden-Württemberg suchen und der Region um Frankfurt
  • Höfe zum Mitmachen finden, die auch spontan von Familien am Wochenende besucht werden können
  • Work-Life Balance beibehalten
  • Landvergnügen App ausprobieren und mal selber Gast auf einem Bauernhof sein
  • Mein Motto für 2026 heißt: „Persönlich bleiben in Zeiten von KI – mit Werten, die tragen.“
    Gerade in einer immer digitaleren Welt bleiben für mich Vertrauen, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit das Fundament von BauernhofTouren. KI darf unterstützen und entlasten – doch echte Beziehungen, klare Absprachen und ein ehrliches Miteinander sind und bleiben das, was meine Arbeit prägt und trägt.

Aufruf:
Manchmal entstehen die besten Wege aus einem ersten Gespräch. Falls du das hier liest und dir vorstellen kannst, BauernhofTouren als selbständige*r Partner*in mit mir weiterzuführen und in einer anderen Region Deutschlands aufzubauen, melde dich sehr gern direkt bei mir. Vertrauen, Eigenverantwortung und gemeinsame Werte sind mir dabei besonders wichtig – und wer weiß, welche Ideen, Impulse und neuen Perspektiven wir gemeinsam entwickeln können.

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